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Die kommerziellen Drohnen von DJI können jetzt mehr Sensoren in Gefahrensituationen transportieren

2020

DJI hat bereits ein Paar Geräte, die mit dem neuen PSDK kompatibel sind. Die erste ist eine Wärmebildkamera namens Zenmuse XT2, die im Rahmen der laufenden Partnerschaft mit Flir entwickelt wurde. Die Kamera selbst verfügt über zwei Bildaufnahmegeräte. Eine ist eine typische 4K-Kamera und die andere verfügt über eine radiometrische Wärmebildkamera, mit der Wärme effektiv erkannt werden kann.

Die Integration geht jedoch über das einfache Streamen von zwei Video-Feeds an den Benutzer hinaus, und DJI hat einige seiner automatisierten Funktionen im Consumer-Stil angewendet. Sie können beispielsweise den QuickTrack-Modus verwenden, um das Bild in einer Szene zu zentrieren oder in den HeatTrack-Modus der Wärmekamera zu wechseln, der automatisch dem heißesten Objekt in seinem Sichtfeld folgt. DJI wirbt damit als Werkzeug für Feuerwehrleute, die in Echtzeit von einem Piloten aus der Ferne Hilfe erhalten können, oder für jemanden, der die Bedingungen in einer Einrichtung wie einem Solarpark überwacht.

Der andere Startpartner ist das Agrartechnologieunternehmen Slantrange. Der neue 3PX-Sensor überwacht eine Reihe agrarspezifischer Variablen wie Pflanzenwachstum, Bodenbeschaffenheit und Leistung des Bewässerungssystems. Es gibt Sensoren, die diese Art von Informationen bereitstellen können. In der Regel wird jedoch ein Geotracker mit einer eigenen schweren Batterie und ohne Zugriff auf das interne GPS der Drohne gesendet. Benutzer können jetzt auch die Daten vom Sensor in Echtzeit auf dem Flugcontroller sehen, anstatt darauf zu warten, dass das Fahrzeug zurückkommt und sie hochlädt.

Der Drohnenbauer DJI macht eine Menge wirklich lustiger, verbraucherorientierter Flugmaschinen. Tatsächlich besitzt das Unternehmen bis zu 85 Prozent des UAV-Verbrauchermarktes und ist damit führend in dieser Kategorie. Die jüngste Ankündigung des Unternehmens zeigt jedoch, dass es seine Anstrengungen für gewerbliche Kunden verstärkt, die unbemannte Flugmaschinen für schwierige und oft gefährliche Aufgaben wie die Inspektion von Brücken und sogar die Bekämpfung von Bränden einsetzen möchten.

Die große Ankündigung dieser Woche ist das Payload Software Development Kit, mit dem Drittanbieter ihre Technologie sowohl auf Hardware- als auch auf Software-Ebene direkt in die kommerzielle Drohne M200 integrieren können. Grundsätzlich verwandelt DJI sein kommerzielles Fluggerät in eine offenere Plattform, die sowohl Strom als auch Echtzeitdaten für Sensoren wie Ortungsgeräte und Wärmebildgeräte bereitstellt.

Auf der Hardwareseite werden neue Geräte am Gimbal an der Unterseite der Drohne angebracht. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Stabilisierungsgerät, mit dem Kameras und andere Sensoren mithilfe von Gyroskopen auch bei holprigen Flügen stabil gehalten werden können. Der neue Skyport-Adapter liefert Strom und transportiert Daten von jedem kompatiblen Gerät. Dies verhindert, dass Benutzer zusätzliche Batterien und Sender einsenden müssen, was das Gewicht erhöht und die Flugzeiten verkürzt.

Im vergangenen Jahr kündigte Yuneec ein SDK für sein kommerzielles Sechsrotor-UAV H520 an. Diese Drohne hat auch thermische Fähigkeiten, aber das Entwickler-Kit war im Gegensatz zu DJIs, die Hardware von Drittanbietern integrieren, streng softwarebasiert.

Wenn andere Drohnenfirmen mit DJI aufholen wollen, haben sie viel Nachholbedarf. Berichten zufolge liegt der Gesamtmarktanteil des Unternehmens in Nordamerika bei 50 Prozent, einschließlich des Drohnen-Segments unter 500 US-Dollar, in dem kleinere, spielzeugähnliche Handwerke ein enormes Volumen erzielen. DJI hat gerade einen Vertrag mit der japanischen Baufirma Komatsu unterzeichnet, um eine Flotte von Drohnen mit einer benutzerdefinierten Software für maschinelles Lernen zu entwickeln.

Es gibt noch keine Diskussion darüber, ob diese Art von Software- oder Hardware-SDK den Weg zu Consumer-Drohnen finden könnte, aber es ist nicht schwer, sich eine Welt vorzustellen, in der Unternehmen DJI als Plattform für die Herstellung von Zubehör nach dem Kauf nutzen. Wenn Flir eine Wärmebildkamera herstellen kann, die mit einem Smartphone funktioniert, klingt das Hinzufügen zu einer Drohne im Wert von 1.000 US-Dollar nicht besonders anstrengend.

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